Die Akoya-Perle ist die klassische Perle der einreihigen Kette. Gewachsen ist sie in der Auster Pinctada fucata, vor allem vor Japan und in China. Die Ernte liegt meist bei 6 bis 8 mm Durchmesser, selten über 9 mm. Typisch sind Weiß bis Creme mit rosafarbenem oder silbrigem Überton und ein scharfer, fast spiegelnder Lüster.
Gezüchtet wird mit Kern: Ein Nukleus aus Muschelschale und ein Stück Mantelgewebe werden eingesetzt, danach bleibt die Auster 10 bis 24 Monate im Wasser. Jede Auster trägt nur 1 bis 2 Perlen. Das Perlmutt ist mit 0,3 bis 0,5 mm dünn, gute Ware erreicht 0,8 mm. Die Spitzenqualität heißt Hanadama und wird vom Pearl Science Laboratory in Tokio zertifiziert.
Im Vergleich zu Südsee- und Tahitiperlen ist die Akoya kleiner und günstiger, im Vergleich zur Süßwasserperle runder und glänzender. Die Unterschiede im Detail zeigt der Vergleich der vier Perlenarten.
