Südseeperlen stammen aus Pinctada maxima, der größten perlenbildenden Auster. Die Perlen messen 9 bis 20 mm, die meisten liegen zwischen 12 und 16 mm. Hauptzuchtgebiete sind Nordwestaustralien, Indonesien und die Philippinen. Die silberlippige Form der Auster bringt weiße und silberne Perlen hervor, die goldlippige Form goldene.

Die Zucht dauert lange. Nach dem Einsetzen des Nukleus bleibt die Auster 2 bis 4 Jahre im Meer, und jede Auster trägt nur eine Perle je Zyklus. Das Perlmutt wird 2 mm und dicker, daher der weiche, satinartige Lüster, der sich vom scharfen Spiegel der Akoya unterscheidet. Nur 10 bis 30 Prozent einer Ernte sind rund oder fast rund.

Größe, Seltenheit runder Stücke und Zuchtdauer machen die Südseeperle zur teuersten Zuchtperlenart. Was eine Kette kostet, steht im Beitrag Perlenkette: Preis nach Perlenart.