Süßwasserperlen stammen aus Muscheln, die in Seen und Flüssen leben, vor allem aus der Dreiecksmuschel Hyriopsis cumingii. Fast die gesamte Weltproduktion kommt aus China. Anders als bei Akoya oder Südsee wird meist kein Kern eingesetzt, sondern nur ein etwa 1 mm großes Stück Mantelgewebe. Die Perle besteht deshalb fast vollständig aus Perlmutt.

Eine Muschel nimmt bis zu 25 Gewebestücke je Schalenhälfte auf, also bis zu 50 Perlen je Zyklus. Diese Menge erklärt den Preis: Süßwasserperlen sind die günstigste Perlenart, bei guter Qualität aber sehr haltbar, weil kein Kern durchschimmern kann. Die Formen reichen von Kartoffel und Oval bis zu runden Stücken, kerngezüchtete Varianten erreichen deutlich größere Durchmesser.

Weiß, Rosé, Pfirsich und Lavendel sind natürliche Farben. Wie sich echte Süßwasserperlen von Imitaten unterscheiden lassen, erklärt der Beitrag Echte Perlen erkennen.