Hanadama, japanisch für Blütenperle, bezeichnet die Spitze der Akoya-Zucht. Anders als AAA oder AA+ ist es kein Grade, den ein Händler selbst vergibt, sondern ein Laborbefund. Das Pearl Science Laboratory in Tokio prüft jede Kette einzeln und stellt ein nummeriertes Zertifikat aus.
Die Anforderungen sind messbar. Die Perlmuttschicht muss mindestens 0,4 mm je Seite betragen, geprüft per Röntgen. Die Oberfläche darf nur geringe Fehler zeigen, in der Praxis unter 5 Prozent der Fläche. Der Lüster wird als Teri-Wert gemessen und muss sehr stark ausfallen. Hinzu kommt der Aurora-Effekt: Unter Licht von unten muss die Perle das regenbogenartige Farbspiel zeigen, das der Orient beschreibt. Ein Foto davon gehört zum Zertifikat.
Weil nur ein kleiner Teil einer Ernte diese Werte erreicht, liegt der Preis einer Hanadama-Kette deutlich über einer AAA-Kette gleicher Größe. Welche Grades es sonst gibt, erklärt der Ratgeber Perlen-Grades von AAA bis GIA.
